Googles neue Entwicklerplattform erlaubt Unternehmen, Apps einzureichen, die Nutzer in Gemini und der Google-Suche verwenden können; die Beta steht laut TechCrunch Entwicklern in den USA offen.

Google hat die Connected Apps Platform vorgestellt, ein Entwicklerprogramm, mit dem Unternehmen und Entwickler Apps für die Nutzung in der Google-Suche und in der Gemini-App bauen können, wie TechCrunch am 28. Oktober 2026 berichtete. Connected Apps, die Google Anfang des Jahres eingeführt hat, lassen Nutzer Drittanbieterdienste sicher verknüpfen und die KI bestimmte Aktionen ausführen lassen, etwa einen Flyer in Canva zu gestalten oder eine Playlist in YouTube Music zu erstellen. Die neue Plattform öffnet dieses System für jedes Unternehmen und jeden Entwickler, die Nutzer über Googles KI-Funktionen erreichen möchten; die Vorschau läuft derzeit als Beta für Entwickler in den USA.

Laut TechCrunch binden Entwickler zunächst einen in der Cloud gehosteten MCP-Server (Model Context Protocol) oder einen Android-MCP über die AppFunctions-APIs an. Anschließend registrieren, testen und reichen sie ihre App über die Google Connected Console ein und können wählen, ob sie in der Suche, in der Gemini-App oder in beiden erscheint. Sobald eine App live ist, können Entwickler Traffic, Latenz und Fehlerraten überwachen und die Kontrolle über ihre Markenidentität behalten, darunter verifizierte Logos und authentifizierte Konten.

Dem Bericht zufolge bietet Gemini bereits mehr als 50 Connected Apps, darunter Dienste von Partnern wie Adobe, Experian, Localiza und Peloton neben Googles eigenen Produkten; diese Apps sollen in den kommenden Wochen in die Suche kommen. Die Suche hat derzeit weniger Integrationen, darunter Instacart, Canva, YouTube Music und Yahoo Fantasy Football, und die Meditations-App Calm wird als neuer Partner genannt, der auf beiden Plattformen starten soll. TechCrunch weist darauf hin, dass Konkurrenten wie ChatGPT und Metas Muse ähnliche Wege gehen, dass der Erfolg von einer breiten App-Auswahl abhängt und dass das Listing einer App, ähnlich wie SEO für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen, ein früher Schritt für Unternehmen im sogenannten agentischen Web werden könnte. Die Angaben stammen von TechCrunch; die Beta ist vorerst auf Entwickler in den USA beschränkt.