Das IFFR hat die erste Welle von Weltpremieren für seine 56. Ausgabe vom 28. Januar bis 7. Februar bekanntgegeben; das vollständige Programm folgt am 16. Dezember.
Das International Film Festival Rotterdam (IFFR) hat die erste Welle von Weltpremieren für seine 56. Ausgabe vorgestellt, die vom 28. Januar bis 7. Februar stattfindet. Die zehn Titel laufen in den Sektionen Bright Future und Harbour, das vollständige Programm soll am 16. Dezember veröffentlicht werden. Festivaldirektorin Vanja Kaludjercic sagte, das Kino sei am aufregendsten, wenn es Erwartungen herausfordere und neue Wege finde, Erfahrungen und Widersprüche auszudrücken, die sich einfachen Antworten entziehen; die erste Auswahl reiche vom Spielerischen und Provokanten bis zum Intimen und politisch Dringlichen.
Die Harbour-Sektion umfasst mehrere Filmschaffende, deren Arbeiten bereits beim Festival zu sehen waren. Kiluanji Kia Henda kehrt mit „Karl Marx, Luanda“ zurück, einer satirischen Zukunftsgeschichte Angolas, während Kyros Papavassiliou „Yiannis“ zeigt, in dem ein zypriotischer Teenager nach dem Verschwinden der Leiche seines Vaters aus der Leichenhalle nach Antworten sucht. Rita Hui Nga Shu bringt „The Lapse“, einen Filmessay, der freigegebene Regierungsdokumente mit ihrer KI-geklonten Stimme verbindet. Neu in der Sektion sind die Geschwister Iskander und Feisal Azizuddin mit der malaysischen Horrorkomödie „Ali and Ben's Spicy Meats“ über zwei Freunde mit einem kriselnden Gurkengeschäft sowie Omer Shamir, dessen Dokumentarfilm „Waiting Room“ die Familie des palästinensischen Fotojournalisten Mohammed Zaanoun im Exil in Ägypten porträtiert.
Bright Future zeigt Debütfilme, von denen vier nach Angaben des Festivals deutlich unterschiedliche Erzählansätze verfolgen: Ben Hicks' „Kids Go Free“, über 15 Jahre in drei Ländern gedreht; Parbat Chapagais „Portrait of a Young Criminal“, eine in Nepal angesiedelte Adaption von Dostojewskis „Verbrechen und Strafe“; Lucila Las Heras' dunkles Märchen „The Muglur“; und Mohamed El Zayats ägyptische Ensemble-Dramedy „In the Name of Galeela“. Ebenfalls unter den zehn Titeln ist Ali Bakhtiaris Dokumentarfilm „Tehran the Obscure Atelier of Desire“, ein Porträt von Künstlern in ihren Ateliers in Teheran. Die Angaben stammen aus der Ankündigung des Festivals, wie sie Variety berichtet.



