Barack Obama sagte vor bis zu 4.000 Menschen bei Atlanta, die Republikaner seien „keine ernsthaften Leute“, und warb für Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms vor der Wahl am 3. November.

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in einem Vorort von Atlanta gesprochen und laut Guardian ein Schlussplädoyer für die Demokraten in der letzten Woche vor den Zwischenwahlen am 3. November gehalten. Die Veranstaltung im Discovery Center im Clayton County südlich der Stadt zog nach Angaben des Guardian rund 3.500 bis 4.000 Menschen an. Obama kam nach Georgia, um Senator Jon Ossoff, die frühere Bürgermeisterin von Atlanta und Gouverneurskandidatin Keisha Lance Bottoms sowie weitere demokratische Kandidaten zu unterstützen, im Rahmen einer landesweiten Wahlkampftour.

In seiner Rede kritisierte Obama Präsident Donald Trump und die Republikaner: „Das sind keine ernsthaften Leute. Und wir alle zahlen den Preis für ihren Mangel an Ernsthaftigkeit.“ Er machte sich zudem über die Reaktion der Regierung auf seinen früheren Vergleich der Umbauten im Weißen Haus mit einer bekannten Restaurantkette lustig und forderte, Wähler sollten auf Lebenshaltungskosten und auf einen Präsidenten schauen, der seiner Darstellung nach Gefälligkeiten verkaufe. Ossoff warf der Regierung Korruption vor, Bottoms grenzte sich von ihrem republikanischen Gegner Rick Jackson ab, und Senator Raphael Warnock warnte vor Kürzungen bei Medicaid und Ernährungshilfen. Dies sind Behauptungen und Wertungen der Redner, keine von Reporix überprüften Tatsachen.

Laut Guardian führt Ossoff in Umfragen mit acht bis zehn Punkten vor dem Republikaner Mike Collins, während Bottoms im Gouverneursrennen statistisch gleichauf mit Jackson liegt. Präsident Trump machte zur selben Zeit Wahlkampf in Ohio. Das beigefügte Video ist der offizielle Livestream der Nachrichtenagentur Associated Press von der Veranstaltung; es zeigt das tatsächliche Ereignis und keine Archiv- oder Werbeaufnahmen. Es handelt sich um eine Livestream-Aufzeichnung, die Zitate oben stammen aus dem schriftlichen Guardian-Bericht über die Rede.