Laut Variety hat Sonys „Resident Evil“-Neustart weltweit 400 Millionen Dollar eingespielt, „The Final Chapter“ von 2016 übertroffen und ist damit der erfolgreichste Film der 24-jährigen Reihe sowie Creggers bisher größter.

Zach Creggers Neuauflage von „Resident Evil“ hat weltweit 400 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt, wie aus einem Variety-Bericht vom 1. November 2026 hervorgeht. Das Branchenblatt beziffert die Einnahmen auf 157,4 Millionen Dollar in Nordamerika und 242,6 Millionen Dollar im Ausland. Damit ist der Film der einträglichste Teil der 24 Jahre alten Reihe und übertrifft „Resident Evil: The Final Chapter“ von 2016 mit 312 Millionen Dollar. Er ist zudem Creggers bislang erfolgreichster Film; laut demselben Bericht spielten seine früheren Werke „Barbarian“ weltweit 46 Millionen und „Weapons“ 270 Millionen Dollar ein.

Variety zufolge startete der Film im September mit rund 60 Millionen Dollar in den USA und Kanada und 108 Millionen Dollar weltweit; gute Kritiken und Publikumswertungen hielten ihn den ganzen Oktober über im Kino, einem traditionell starken Monat für Horror. Die größten Auslandsmärkte sind demnach China mit 71,4 Millionen, das Vereinigte Königreich mit 19,4 Millionen und Mexiko mit 12,7 Millionen Dollar. Die Handlung folgt einem von Austin Abrams gespielten medizinischen Kurier, der sich durch einen Virusausbruch in Raccoon City kämpft; sie basiert auf der Capcom-Spielreihe, die 2002 mit Milla Jovovich erstmals verfilmt wurde.

Das Ergebnis sticht von der jüngeren Geschichte der Reihe ab: Der Versuch von 2021, „Resident Evil: Welcome to Raccoon City“, wurde von Variety als kritischer und kommerzieller Misserfolg beschrieben und spielte weltweit 42 Millionen Dollar bei 25 Millionen Dollar Budget ein. Sony produzierte den neuen Film für berichtete 75 Millionen Dollar, und Variety erwartet, dass er für das Studio profitabel ausfällt, wobei diese Summe weder Marketingkosten noch den Anteil der Kinos an den Ticketerlösen enthält. Die genannten Einnahmen stammen aus Variety und können sich bei der Auswertung endgültiger Studio- und Kinozahlen noch leicht ändern.