Die Ballon-d'Or-Gala 2026 findet am 26. Oktober im London Palladium statt – die Jubiläumsausgabe zum 70-jährigen Bestehen und die erste in London, als Hommage an den ersten Preisträger Stanley Matthews.
Die prestigeträchtigste Einzelauszeichnung im Fußball steht am Montag, dem 26. Oktober 2026, wieder im Rampenlicht: Die Ballon-d'Or-Gala findet im London Palladium Theatre statt. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr GMT (21:00 Uhr MEZ) und markiert die Jubiläumsausgabe zum 70-jährigen Bestehen eines Preises, den France Football 1956 ins Leben rief. Erstmals in ihrer Geschichte wird die Zeremonie in London ausgetragen und verleiht damit einer der bekanntesten Traditionen des Sports einen neuen Rahmen, während Spieler, Trainer und Klubs zusammenkommen, um zu erfahren, wer für die Leistungen der vergangenen Saison geehrt wird.
Die offizielle Nominiertenliste wurde am 8. September 2026 veröffentlicht und eröffnete sieben Wochen voller Diskussionen unter Fans und Experten über die herausragenden Akteure der Saison. Die Gala wird gemeinsam von France Football und der UEFA organisiert – eine Partnerschaft, die die Strahlkraft der Veranstaltung im europäischen Fußball erhöht hat. Neben dem Preis für den besten Spieler würdigt der Abend auch die beste Spielerin im Frauenfußball, eine Kategorie, die seit ihrer Einführung 2018 zu einem zentralen Bestandteil der Auszeichnung geworden ist. Die neuen Preisträger treten die Nachfolge von Ousmane Dembélé und Aitana Bonmatí an, die 2025 die Trophäen bei den Männern und Frauen gewannen.
Die Wahl Londons hat große symbolische Bedeutung. Die Jubiläumsausgabe ehrt Stanley Matthews, den englischen Flügelstürmer, der 1956 der allererste Ballon-d'Or-Gewinner wurde, als France Football den Preis zur Auszeichnung des besten Fußballers Europas schuf. Im Laufe von sieben Jahrzehnten hat sich die Trophäe zum weltweiten Maßstab individueller Klasse entwickelt, und ihre Siegerliste spiegelt die verschiedenen Epochen des Spiels wider. Dembélés Triumph 2025 folgte auf eine Saison, in der Paris Saint-Germain erstmals die UEFA Champions League gewann, während Bonmatí als erste Spielerin den Frauenpreis drei Jahre in Folge erhielt. Wer in London die Trophäen in die Höhe stemmt, reiht sich zu einem besonderen Zeitpunkt in diese glanzvolle Tradition ein.



