Apple stellte das iPhone 18 Pro am 9. September mit variabler Blende vor. Einem Bericht zufolge wird die Pro-Produktion gedrosselt, der Zeitplan für ein Standard-iPhone 18 ist weiter unbestätigt.
Die iPhone-18-Generation ist kein bloßes Gerücht mehr. Bei seinem Herbst-Event am 9. September 2026, dem ersten Hardware-Launch unter dem neuen CEO John Ternus, stellte Apple laut The Verge das iPhone 18 Pro zusammen mit seinem ersten faltbaren Smartphone, dem iPhone Duo, vor. Das deutlichste bestätigte Upgrade betrifft die Kamera: Das iPhone 18 Pro verfügt über ein Kamerasystem mit variabler Blende, das die neu gestaltete App Final Cut Camera nun direkt zugänglich macht, neben Einstellungen wie Verschlusswinkel und Weißabgleich. Laut einer von The Verge gemeldeten Lieferketten-Ankündigung baut Apple seine Partnerschaft mit Qnity Electronics aus Delaware aus, das Folien für dieses System mit variabler Blende mitproduzieren wird. In seiner Pressemitteilung zum iPhone 18 Pro erklärte Apple zudem, dass Besitzer von iPhone 14, 15 und 16, die Satellitenfunktionen vor dem 9. September aktiviert haben, mindestens ein weiteres Jahr kostenlosen Zugang behalten.
Darüber hinaus sind viele online kursierende Details unbestätigt. Reporix konnte weder ein vollständiges Datenblatt noch regionale Preise oder den Chipnamen des iPhone 18 Pro anhand von Primärquellen bestätigen, daher werden sie hier nicht genannt. Berichtet wird hingegen über eine schwächere Nachfrage. Laut Nikkei Asia, wie von The Verge wiedergegeben, hat Apple Zulieferer angewiesen, die Produktion von Komponenten für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max um bis zu 15 Prozent zu senken. Apple hat sich dazu öffentlich nicht geäußert. Der Markt ist schwierig: IDC rechnet mit einem Rückgang der Smartphone-Auslieferungen um 16,7 Prozent im Jahresvergleich, während die Preise um 27,6 Prozent gestiegen sind; Samsung, Google und Huawei haben ihre Preise ebenfalls erhöht oder höhere Preise angekündigt.
Die größte offene Frage ist der Status eines Standard-iPhone 18 ohne Pro. Frühere Berichte, vor allem von Bloombergs Mark Gurman, besagten, dass Apple seinen Veröffentlichungskalender aufteilen wolle: Pro- und Faltmodelle im Herbst, ein Basis-iPhone 18 im Frühjahr 2027. Apple hat das nicht bestätigt und äußert sich nicht zu unangekündigten Produkten, daher sollten Käufer diesen Zeitplan als Prognose und nicht als Plan betrachten. Softwareseitig laufen Apples aktuelle iPhones mit iOS 27, das am 26. Oktober Version 27.2 erreichte, mit Siri AI in weiteren Sprachen, darunter Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch, sowie Aufnahmen mit zwei Kameras in FaceTime-Gruppenanrufen. Wer zwischen einem sofortigen Upgrade und Abwarten schwankt, sollte die bestätigten Kamerafunktionen des Pro gegen ein unbestätigtes Startfenster für ein günstigeres Modell abwägen.



