NASA und das US-Landwirtschaftsministerium haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit bei Erdbeobachtung und Geodatenanalyse für Ernteüberwachung und Katastrophenbewertung zu vertiefen.
Die NASA und das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) haben laut einer NASA-Mitteilung eine Absichtserklärung unterzeichnet, die ihre Zusammenarbeit bei Erdbeobachtung, Geodatenanalyse und fortgeschrittenen Datentechnologien ausweitet. Die Vereinbarung unterstützt den Plan des USDA zur Modernisierung der Daten für die amerikanische Landwirtschaft. NASA-Chef Jared Isaacman und Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins unterzeichneten sie am 24. Oktober im Rahmen der „Inspiration Tour“ der NASA an der University of Alabama in Tuscaloosa.
Die beiden Behörden können nach der Vereinbarung Arbeiten in den Bereichen Agrarstatistik, Fernerkundung, Modellierung, Geodaten-Engineering und, wie die NASA es nennt, „Super Intelligence“ prüfen. Zudem wollen sie untersuchen, wie sich Erdbeobachtungsdaten und Analysewerkzeuge besser auf die Bedürfnisse der Landwirtschaft abstimmen lassen – mit dem Ziel, Ernteüberwachung, Schätzungen von Anbauflächen und Erträgen sowie die Bewertung von Dürren und anderen Katastrophen zu verbessern. Die NASA beschreibt dies als Vertiefung einer langjährigen Partnerschaft bei Forschung und Datenaustausch, nicht als neue Beziehung.
Isaacman sagte, die Sensor-, Rechen- und Analysefähigkeiten der NASA sollten dort eingesetzt werden, „wo sie sinnvolle Ergebnisse liefern können“, etwa durch bessere Informationen für Landwirte und Viehzüchter. Rollins erklärte, die Partnerschaft helfe dem USDA, Anbauflächen und Erträge genauer zu schätzen. Laut NASA wollen beide Behörden außerdem neue Wege zur Verwaltung und Analyse großer Datensätze prüfen, die Landwirten, Viehzüchtern und politischen Entscheidungsträgern zeitnähere und verlässlichere Informationen liefern könnten. Die Mitteilung beschreibt mögliche Arbeitsfelder und nennt weder Budgets noch Zeitpläne oder konkrete Produkte.



