Apple hat ein neu gestaltetes MacBook Pro mit OLED-Display und erstmals Touch-Bedienung auf einem Mac angekündigt, mit M5 Pro und M5 Max, ab 2.899 Dollar und Auslieferung ab dem 6. November.

Apple hat am 28. Oktober ein neu gestaltetes MacBook Pro vorgestellt, das erstmals bei einem Mac Touch-Eingabe unterstützt. Ars Technica nennt es die erste große Neugestaltung des MacBook Pro seit mehr als fünf Jahren. Das Gerät nutzt ein OLED-Panel, das Apple PROLED XDR nennt; laut Ars erreicht es 2.000 Nits Spitzenhelligkeit bei einem Kontrast von 10.000.000:1 und behält die variable Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Kamera-Aussparung wird durch einen kleinen Ausschnitt ersetzt, den Apple Dynamic Island nennt, und das 14-Zoll-Modell wiegt mit etwa 3 Pfund rund ein halbes Pfund weniger als zuvor. Es arbeitet mit M5 Pro oder M5 Max, mit bis zu 128 GB Arbeitsspeicher und bis zu 16 TB Speicher.

Der Preis ist das Hauptthema. Laut Ars Technica startet das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro bei 2.899 Dollar und das 16-Zoll-Modell bei 3.399 Dollar, die M5-Max-Varianten bei 4.499 und 4.799 Dollar. The Verge und TechCrunch berichten, dass ein voll ausgestattetes 16-Zoll-Modell 14.549 Dollar kostet und das 14-Zoll-Modell 14.249 Dollar, verglichen mit 10.149 Dollar für die bisherige Topkonfiguration. Der Großteil des Sprungs entfällt auf die neue 16-TB-Speicherstufe mit 7.000 Dollar Aufpreis; 128 GB Arbeitsspeicher kosten 2.000 Dollar extra. TechCrunch verweist auf die anhaltende Speicherknappheit und den KI-getriebenen Hardwarebedarf als Preisdruck. Beide Medien nennen den 6. November als Liefertermin.

Der Start markiert eine bemerkenswerte Kehrtwende: Ars Technica erinnert daran, dass Steve Jobs Touchscreens bei Notebooks bekanntlich ablehnte, und TechCrunch daran, dass Apple sein früheres Touch-Bar-Experiment aufgab. Das diesem Artikel beigefügte Video ist Apples offizieller Werbefilm zum Produkt; es zeigt also, wie Apple die Touch-Funktionen darstellen will, und ist kein unabhängiger Test. Ars weist darauf hin, dass Apple Schutz vor Einbrennen erwähnte, die Methode aber noch nicht erläuterte. Der M6-Chip erschien am Vortag in einem separaten Update für das Einsteiger-MacBook-Pro und den iMac, während dieses Modell bei der M5-Generation bleibt.