Rudi Fuchs, der das Stedelijk Museum in Amsterdam leitete und die Documenta 7 verantwortete, ist laut Berichten unter Berufung auf The Art Newspaper und Het Parool am 25. Oktober in Amsterdam gestorben.
Rudi Fuchs, der renommierte niederländische Kunsthistoriker und frühere Direktor des Stedelijk Museum in Amsterdam, ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Laut ARTnews, das sich auf einen Bericht von The Art Newspaper France beruft, starb Fuchs am 25. Oktober in Amsterdam. Seine Familie sagte der niederländischen Zeitung Het Parool, er habe sich „sein ganzes Berufsleben lang der bildenden Kunst gewidmet“.
Fuchs gilt als einer der einflussreichsten Kunstkritiker und Museumsleiter der Niederlande. ARTnews zufolge leitete er das Stedelijk Museum von 1993 bis in die frühen 2000er-Jahre, verantwortete 1982 die Documenta 7 in Kassel und war von 1984 bis 1990 künstlerischer Leiter des Castello di Rivoli bei Turin, neben weiteren leitenden Positionen in Kunstinstitutionen.
In seiner Berichterstattung beschreibt ARTnews Fuchs als Kurator mit einem impressionistischen Ansatz, den er mit dem Komponieren von Musik oder dem Schreiben eines Theaterstücks verglich, und merkt an, dass er Wandtexte bekanntermaßen nicht mochte. Die bisher verfügbaren Berichte nennen keine Details zu einer Trauerfeier; weitere Würdigungen der von ihm geleiteten Institutionen könnten folgen.



